Das Altenburger Land

Der Landkreis Altenburger Land befindet sich an der östlichen Grenze Thüringens im Herzen Deutschlands.
Das Altenburger Land wird charakterisiert durch seine sanft hügelige, landwirtschaftlich geprägte Geografie. Ein Paradies für Familien, Aktivurlauber oder Romantiker. Bekannte Sehenswürdigkeiten, Museen von Weltrang und abwechslungsreiche Freizeitangebote runden den Aufenthalt in der Region ab.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über das Altenburger Land geben. Alle Informationen zu den Angeboten innerhalb der Region erhalten Sie auf der Website im Bereich Entdecken.
Ihr Kontakt für alle Fragen:
Tourismusinformation Altenburger Land
Markt 10, 04600 Altenburg
+49 (0)3447 89 66 89
info@altenburg.travel

Anfahrt

Verbindet man Erfurt und Dresden sowie Leipzig und Zwickau auf einer Landkarte, liegt Altenburg ziemlich genau an dem Punkt, an dem sich die Linie kreuzen. Die ehemalige Residenzstadt im östlichsten Zipfel Thüringens ist damit aus jeder Richtung und mit allen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Mit dem Auto

A4 in Richtung Frankfurt: Ausfahrt Meerane, dann B 93 Richtung Altenburg
A4 in Richtung Dresden: Ausfahrt Schmölln, dann B 7 Richtung Altenburg
A9 in Richtung Berlin: am Hermsdorfer Kreuz auf die A4 Richtung Dresden, dann Ausfahrt Schmölln und B 7 Richtung Altenburg
A9 in Richtung München: am Dreieck Rippachtal auf die A 38 Richtung Dresden bis Ausfahrt Leipzig-Süd, dann B 95 Richtung Chemnitz/Altenburg

Mit der Bahn

Jede halbe Stunde fährt die S5 vom Leipziger Hauptbahnhof in 45 Minuten nach Altenburg und dann weiter nach Zwickau. Die Strecke gehört zum Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) und ermöglicht eine kostenlose Mitnahme von Fahrrädern. Fahrzeiten, Preise und weitere Auskünfte finden Sie auf der Internetseite des MDV bzw. der Deutschen Bahn.
Fahrkarten für das gesamte MDV-Gebiet erhalten Sie in der Tourismusinformation Altenburger Land.

Mit dem Bus

In Altenburg gibt es sechs verschiedene Buslinien, die Einwohner und Gäste der Stadt bequem von einem Ort zum anderen bringen. Fahrzeiten, Preise und weitere Auskünfte finden Sie auf der Internetseite der Thüsac.
Fahrkarten für das gesamte MDV-Gebiet erhalten Sie in der Tourismusinformation Altenburger Land.

Mit dem Fahrrad

Altenburg ist auch mit dem Fahrrad gut zu erreichen.
Der Pleiße-Radweg verbindet Leipzig mit dem Zwickauer Land. Nach rund 65 Kilometern wird Altenburg erreicht. Aus Richtung Zwickau ist man nach 45 Kilometern am Ziel.
Von Berlin kommend nutzt man erst den Radweg Berlin – Leipzig und fährt dann auf dem Pleiße-Radweg weiter bis Altenburg.
Der Thüringer Städtekette-Radweg bringt Radler aus Erfurt, Weimar, Jena und Gera nach Altenburg.

Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften

Der Landkreis Altenburger Land unterteilt sich in 23 Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften. Gerne stellen wir Ihnen diese kurz vor:
ca.
569

km² Fläche

über
92000

Einwohner

insgesamt
23

Gemeinden

über
1000

Jahre Geschichte

Fockendorf…
… liegt nördlich von Altenburg. Sehenswert ist das Museum im ehemaligen Papierwerk. Hier können Besucher selbst Papier schöpfen. Außerdem gibt es ein historisches Wasserkraftwerk, das noch heute zur Stromerzeugung genutzt wird. Zu Fockendorf gehört auch der Ortsteil Pahna mit seinem Naherholungsgebiet.
Meuselwitz…
… ist die drittgrößte Stadt im Altenburger Land und erfreut besonders die Herzen der Eisenbahnfreunde. Der ehemalige Lokschuppen beheimatet heute den Kulturbahnhof Meuselwitz. Neben einer Modell- und einer Freilichtausstellung mit technischen Anlagen beherbergt der Bahnhof auch den Startpunkt der Kohlebahn.
Lödla…
… gehört zu den kleineren Gemeinden des Altenburger Landes. In den vier Ortsteilen wohnen knapp 800 Menschen. Lödla kennt man wegen seines gut ausgelasteten Gewerbegebietes in unmittelbarer Nähe zum Stadtrand von Altenburg in dem rund 200 Arbeitnehmer beschäftigt sind.
Starkenberg…
… besteht aus 18 Ortsteilen in denen rund 2000 Menschen leben. Der Hauptort bezaubert mit seinen zahlreichen architektonisch wertvollen Fachwerkhäusern rund um den historischen Gasthof. Sehenswert sind auch die beiden bekannten Vierseitenhöfe in Breesen und Dobraschütz und das Wasserschloss in Dobitschen.
Nobitz…
… zieht vor allem jene an, die sich für Flugzeuge und das Fliegen interessieren. Mit seinen über 100 Jahren zählt der Nobitzer Flugplatz zu den ältesten noch in Betrieb befindlichen weltweit. Hier gibt es auch ein Museum und interessante Exponate auf der Freifläche.
Lucka…
… ist der nördlichste Ort im Altenburger Land. Sehenswert sind der Marktplatz mit der St. Pankratius-Kirche und der Wettiner-Brunnen mit seiner Löwenstatue. Im Ortsteil Prößdorf ist ein Rittergut zu besichtigen. Dieses erreicht man über einen wunderschönen Rundweg.
Windischleuba…
… kennt man wegen seiner Jugendherberge im gleichnamigen Schloss. Die idyllische Unterkunft liegt direkt am Radweg „Thüringer Städtekette“ und eignet sich damit hervorragend als Ausgangspunkt für Rad- und Wandertouren. Sehenswert sind außerdem der angrenzende Schlosspark und die St. Nikolaus-Kirche.
Mehna…
… liegt westlich von Altenburg im Altenburger-Zeitzer-Lösshügelland. Sehenswert sind hier der historische Landgasthof, die Dorfkirche und das ehemalige Schulhaus, in dem heute die Gemeindeverwaltung untergebracht ist.
Lumpzig…
… ist vor allem für den Käse bekannt, der hier produziert und als Altenburger Ziegenkäse verkauft wird. Etwas außerhalb des Ortes befindet sich die letzte Bockwindmühle des Altenburger Landes, die auch die älteste Thüringens ist. Sie ist Veranstaltungsort für verschiedene Feste, wie zum Beispiel das Lumpziger Bockwindmühlenfest.
Göllnitz…
… befindet sich etwa 10 Kilometer südwestlich von Altenburg. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Kertschütz, Schwanditz und Zschöpperitz. Neben der Göllnitzer Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert ist auch das Rittergut Schwanditz mit seinen denkmalgeschützten Laubengang-Gebäude sehenswert und ein lohnender Ausflug.
Göhren…
… liegt am steileren rechten Talhang des Deutschen Baches und verkehrsgünstig an der Alten Geraer Landstraße. Eingemeindet sind Romschütz, Lossen, Lutschütz und Gödern.
Schmölln…
… ist nach Altenburg die zweitgrößte Stadt im Altenburger Land. Sehenswert sind der weitläufige mittelalterliche Markt mit dem Rathaus und dem Blick zur Stadtkirche. Weiterhin sind ein Teil der Stadtmauer mit einem begehbaren Turm sowie viele Fachwerkhäuser zu besichtigen.
Löbichau…
… ist die westlichste Gemeinde des Kreises. In Löbichau und den Ortsteilen Beerwalde, Tannenfeld, Klein- und Großstechau, Ingramsdorf und Drosen wohnen zurzeit rund 1000 Menschen.
Nöbdenitz…
… liegt am Ende des Sprotte-Erlebnispfades und bezaubert mit seinem historischen Teehaus am Nöbdenitzer Teich, einem Herrenhaus, und der 1000-jährigen Eiche – einem beeindruckenden Naturdenkmal und Grabstätte des Ministers Hans Wilhelm von Thümmel.
Posterstein…
… hat mehr zu bieten als die gleichnamige Burg mit ihren Ausstellungen zur regionalen Geschichte und europäischen Salonkultur. Im Ort gibt es den Kunst- und Kräuterhof „Auenhof“ mit Galerie und Bauerngarten. Außerdem beginnt hier der Sprotte-Erlebnispfad.
Vollmershain…
… erstreckt sich auf etwa 4 Kilometer entlang der Sprotte. Die höchste Erhebung ist eine 306 Meter hohe Anhöhe des Mühlberges. Die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie zählt die Gemeinde zum Ronneburger Acker- und Bergbaugebiet.
Thonhausen…
… liegt im Sprottetal und hat sich hier als Faden- bzw. Waldhufendorf entwickelt. Alte Fachwerkhäuser sowie 4- bzw. 3- Seitenhöfe beiderseits des Baches bestimmen den für Thüringen typischen Baustil.
Altkirchen…
… ist die Heimat der Bauern, die die Ziegenmilch für den Altenburger Ziegenkäse liefern. Außerdem beheimat die Kirche des Ortes die größte Dorforgel des Altenburger Landes. Sie wurde von 2010 bis 2012 instandgesetzt.
Langenleuba-Niederhain…
… ist ein hervorragender Ausgangsort für Wanderungen und Radtouren durch das Altenburger und Kohrener Land. Reizvoll gelegen im Wieratal verzaubert es vor allem mit dem größten Wald des Landkreises, dem Leinawald. Aber auch die 17 Meter hohe Wiesebacher Brücke ist einen Besuch wert.
Frohnsdorf…
… wird als Straßendorf bezeichnet, da sich die Häuser des Ortes links und rechts der 2 Kilometer langen Dorfstraße aneinanderreihen und von Feldern und Wiesen umgeben sind.
Ziegelheim…
… besteht aus den Ortsteilen Engertsdorf, Gähsnitz, Niederarnsdorf und Ziegelheim. Die Gemeinde ist besonders durch den Handball des Landsportvereines Ziegelheim in Thüringen bekannt. Dies war Anlass für den Bau der Wieratalhalle. Es gibt es eine Gaststätte mit Übernachtungsmöglichkeiten.
Jückelberg…
… besteht aus den drei Ortsteilen Flemmingen, Jückelberg und Wolperndorf. Eine markante Sehenswürdigkeit ist das Steinkreuz. Der Sage nach kam es hier zu einem Streit zwischen einem Zimmermann und einem Fleischer, die sich gegenseitig umbrachten. Das Kreuz wird als Sühnekreuz bezeichnet.
Göpfersdorf…
… besteht aus den beiden Ortsteilen Garbisdorf und Göpfersdorf. In der Gemeinde gibt es Übernachtungsmöglichkeiten und das Kulturgut Quellenhof, einen denkmalgeschützten Kunst-, Kultur- und Begegnungshof.