Schauspielpremiere “Die Ratten”

Datum/Zeit
16.02.2020 (18:00)

Veranstaltungsort
Theaterzelt Altenburg

Veranstaltungsinfo

Berliner Tragikomödie von Gerhart Hauptmann

Während im Dachgeschoss skurrile Theaterproben stattfinden, spielen sich in den unteren Etagen existentielle Dramen des realen Lebens ab. In der Tragikomödie „Die Ratten“ von Gerhart Hauptmann (1862-1946) suchen Menschen unter bedrückenden Verhältnissen nach ihrem persönlichen Glück. 1911 wurde das Stück in Berlin uraufgeführt und gilt neben „Die Weber“ und „Biberpelz“ als erfolgreichstes Theaterstück des Literaturnobelpreisträgers.

Am Sonntag, 16. Februar 2020 um 18.00 Uhr kommt die Inszenierung von Schauspieldirektor Manuel Kressin im Theaterzelt Altenburg zur Premiere. Bühne und Kostüme entwirft dazu Kristopher Kempf. In den Rollen spielen Ines Buchmann als Frau John, Bruno Beeke als Direktor Hassenreuter, Thomas C. Zinke als Paul John, Johannes Emmrich als Erich Spitta, Nolundi Tschudi als Pauline Piperkarcka, Mario Radosin als Bruno Mechelke, Rebecca Halm als Walburga Hassenreuter, Christina Hilkens als Selma Knobbe, Mechthild Scrobanita als Sidonie Knobbe und Alice Rütterbusch, Thorsten Dara als Quaquaro, Adrien Papritz als Herr Kielbacke und Markus Lingstädt als Schutzmann Schierke.

In einem heruntergekommenen Berliner Mietshaus spielen sich die unterschiedlichsten menschlichen Dramen ab. Auf dem Dachboden hat der ehemalige Theaterdirektor Harro Hassenreuter einen Kostümverleih eingerichtet und schwärmt von vergangenen, besseren Tagen. Jette John aus der zweiten Etage verdient sich im Kampf gegen den Dreck und die Ratten in diesem Fundus als Putzfrau etwas hinzu. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein gemeinsames Kind mit ihrem Mann, wo doch ihr Erstgeborenes nach nur wenigen Tagen starb. Weil sie selbst jedoch nicht wieder schwanger wird, tut sie sich mit dem polnischen Dienstmädchen Pauline Piperkarcka zusammen, die ein Kind erwartet – ohne Mann und allein in der Fremde. Zunächst scheint alles gut zu gehen: Frau John gibt das fremde Kind als das eigene aus. Ihr Mann, der viel Zeit als Maurerpolier auf Montage verbringt, ist überglücklich. Doch dann will Pauline ihr Kind zurück und das Kartenhaus droht einzustürzen. Währenddessen versucht der Theologiestudent Erich Spitta Direktor Hassenreuter sowohl als Schauspiellehrer als auch als Schwiegervater für sich zu gewinnen.

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