6. Philharmonische Konzert

Datum/Zeit
14.02.2020 (19:30)

Veranstaltungsort
Brüderkirche Altenburg

Veranstaltungsinfo

In seinem 6. Philharmonischen Konzert begegnet das Philharmonische Orchester Altenburg Gera der Posaune als eher selten zu hörendes Solo-Instrument und der Orgel als Klangfarbenerweiterung der sinfonischen Besetzung. Als Dirigent stellt sich dabei Philipp Pointner vor, der zu den Kandidaten für das ab Sommer 2020 freie Amt des Generalmusikdirektors zählt. Er war bis 2013 Erster Kapellmeister am Staatstheater Nürnberg und ist seitdem freiberuflich tätig.

Mit Christian Gottlieb Müllers hochromantischem „Concertino für Bassposaune und Orchester“ Es-Dur op. 5 ist der Leipziger Posaunist Sebastian Krause als Solist zu erleben. Der in Leipzig und später in Altenburg wirkende Komponist Christian Gottlieb Müller wurde mit diesem Werk seinerzeit überregional bekannt. Durch seinen Kompositionsunterricht verhalf er zwei jüngeren romantischen Komponisten zu großer Berühmtheit: Sowohl Richard Wagner als auch Robert Schumann profitierten in ihrer jeweiligen Leipziger Zeit von Müllers Erfahrung. So wird das Konzert mit der Ouvertüre zu „Die Feen“ von Richard Wagner eröffnet, dem folgt Müllers „Concertino für Bassposaune“ und schließlich die „Manfred“-Ouvertüre op. 115 von Robert Schumann, bevor die 3. Sinfonie c-Moll op. 78 – besser bekannt als „Orgelsinfonie“ – von Camille Saint-Saëns das fulminante Finale bildet. Darin ist die Orgel weniger ein Soloinstrument als vielmehr ins Orchester eingebettet und bereichert dieses durch besondere Klangfarben. Organist ist Benjamin Stielau. Saint-Saëns selbst sagte über diese Sinfonie: „Hier habe ich alles gegeben, was ich geben konnte … so etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben.“ Und tatsächlich komponierte er nach dieser keine weitere Sinfonie mehr.

 

Um18.45 Uhr gibt Dramaturgin Birgit Spörl eine Einführung.

 

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