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Hinter den Kulissen vom Residenzschloss Altenburg

Roberto Beer und Mario Gawlick beim Aufbau der neuen Sonderausstellung "Treu und Beständig - der Herzoglich Sachsen-Ernestinische Hausorden". Foto: ©Silke Arnold

Trotz Lockdown fallen im Residenzschloss Altenburg jede Menge Arbeiten an. Dazu gehören unter anderem der Aufbau der Ausstellung ,,Treu und Beständig – der Herzoglich Sachsen-Ernestinische Hausorden”, die Inventarisierung von Museumsgut, der Provenienzforschung sowie der Aufbau und die Pflege einer Bilddatenbank.

Darüber hinaus werden Teile der Dauerausstellung neugestaltet. Viel zu tun gibt es auch für den geplanten Aufbau des digitalen Aktenplans für den Schloss- und Kulturbetrieb, sowie bei der Digitalisierung von Akten, Dokumentationen etc. Ein weiteres großes Projekt ist die Arbeit der Altenburger Museen am Masterplan für den Schlossberg. An einer Vision also, die man sich die Zukunft des Areals vorstellt. Dabei stehen die Fragen der Entwicklung und künftigen Nutzung einzelner Bereiche des Schlossberges im Vordergrund.

Ein so großes Schloss, wie das Residenzschloss Altenburg, lebt von Besuchern, Schul- und Reisegruppen. Führungen, Besucherstimmen, Kinderlachen, fragenden und interessierten Gästen und Reisegruppen. Sie alle fehlen dem kompletten Museumsteam und das seit nunmehr über sechs Monaten. Damit einhergehend gibt es auch keine Planungssicherheit für Sonderausstellungen und Veranstaltungen jeglicher Art. Vermisst wird vom Museumsteam auch der persönliche Kontakt zu verschiedensten Partnern wie Sammlern oder anderen Museen.

Die Nachfrage nach Gruppenangeboten und Führungen für den Frühsommer und Herbst dieses Jahres ist nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Dies stimmt die Mitarbeiter traurig, dennoch schauen sie positiv nach vorn. Für die bevorstehenden Sommermonate wurden bereits Veranstaltungen geplant. Darüber hinaus bestehen Überlegungen, kurzfristig Veranstaltungsformate entsprechend den dann gültigen Vorgaben umzusetzen.  

Es bleibt zu hoffen, dass die Wiedereröffnung nicht mehr lange auf sich warten lässt. „Für die Zeit „danach“ werden Führungsangebote entwickelt und vorbereitet. Um die geforderten Sicherheitsabstände einzuhalten, wird die Wegeführung innerhalb der Ausstellungsräume neu geplant und angepasst. Vorbereitet wird aktuell auch die Ticketbuchung über ein Online-Zeitfenster“, so Ute Beier vom Museumsmanagement Residenzschloss Altenburg.

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