Hinter den Kulissen …der Altenburger Senf & Feinkost GmbH & Co KG
9. April 2021
Erster gemeinsamer Veranstaltungskalender der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Altenburger Museen
9. April 2021

Hinter den Kulissen …vom Lindenau-Museum Altenburg

Eröffnung des Interim in der Kunstgasse 1 ©Lindenau-Museum Altenburg

Die Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen im persönlichen Kontakt erfordern neue Wege der internen Kommunikation. Durch zahlreiche virtuelle Treffen, auf Basis von Videomeetings, fehlt der persönliche Kontakt zu Ansprechpartnern sowie Kollegen bzw. findet er in neuen Formen statt. Auch der enge, über viele Jahre gepflegte Kontakt mit den Mitgliedern der Fördervereine fehlt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lindenau-Museums.

Momentan arbeitet das Museumsteam an den bevorstehenden Veranstaltungen bzw. Ausstellungen in diesem Jahr. Im Vordergrund stehen dabei die Ausstellungen „Gärten vor der Linse – die Gartenstadt Altenburg“ (ab Mai 2021), sowie die Werkschau der Altenbourg-Preisträgerin Ruth Wolf-Rehfeldt und die Bernhard-August-von-Lindenau-Förderpreis-Ausstellung. Im Hintergrund wird intensiv an der Präsentation für das neue Lindenau-Museum am Schlossberg gearbeitet.

Die kürzlich beschlossenen zusätzlichen Fördermittel des Bundes versetzen das Museum außerdem in die Lage, neue Projekte zu entwickeln. So wird zum Beispiel das Studio um drei weitere Kreativbereiche erweitert (eine Holzwerkstatt, ein Medienlabor, eine Kinderkunstwerkstatt für 2 bis 4-jährige Kinder). Dafür sind umfangreiche Planungen erforderlich.

Mit dem neuen Veranstaltungskalender der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Altenburger Museen, bestehend aus dem Lindenau-Museum und dem Residenzschloss Altenburg, haben die beiden Museen für den Zeitraum bis zum Juni ein Programm bestehend aus Ausstellungen, Veranstaltungen und Führungen zusammengestellt. Ein besonderer Fokus liegt während der kommenden Monate auf dem Ausstellungsprojekt „Grünes im Quadrat“, an dem sich das Lindenau-Museum mit der Schau „Gärten vor der Linse – die Gartenstadt Altenburg“ (21. Mai bis 3. Oktober 2021) und einer Reihe von Begleitveranstaltungen beteiligt.

Aufgrund des Lockdowns musste eine ganze Reihe von Veranstaltungen gestrichen werden. Größere Projekte wie Ausstellungen oder Sonderveranstaltungen werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Damit verbindet sich die Hoffnung möglichst viele Events nachholen zu können. So hatte beispielsweise der bekannte Altenburger Maler und Grafiker Peter Schnürpel im Februar seinen 80. Geburtstag. Mit einer Kabinettausstellung in der Kunstgasse 1 war das Museum bestrebt, diesen Tag angemessen mit Freunden des Künstlers und den Mitgliedern vom Förderkreis feiern. Das Lindenau-Museum hofft, diese Veranstaltung zusammen mit dem Künstler nachholen zu können.

Und wie wirkt sich der aktuelle Lockdown auf die Nachfrage nach Gruppenangeboten & Führungen für den Frühsommer/ Herbst aus? „Anfragen erreichen das Lindenau-Museum generell, wenn es um die Öffnung des Museums geht. Sobald es die Situation zulässt, wird angestrebt, wieder Schulunterricht in den Räumlichkeiten des Lindenau-Museums stattfinden zu lassen,“ so Steven Ritter, Referent für Presse und Marketing im Lindenau-Museum Altenburg.

Für die Öffnung von Lindenau-Museum und Studio, der Kunstschule des Museums, nach dem aktuellen Lockdown wurden bereits im Frühjahr 2020 Hygienekonzepte angefertigt und kamen im Sommer letzten Jahres erfolgreich zum Einsatz. Unter Beachtung seitdem erfolgter Anordnungen dient dieses Konzept als Grundlage für einen etwaigen Museumsbetrieb nach dem Lockdown. Durch die von Inzidenzwerten abhängige Einschränkung des öffentlichen Lebens fehlt für das Lindenau-Museum als Veranstaltungsort jedoch ein gewisses Maß an Planungssicherheit für bevorstehende Events. Mehr über das Lindenau-Museum Altenburg erfahren.