AUF DEN SPUREN DER BRAUNKOHLE

Das einstige Meuselwitzer-Rositzer Braunkohlerevier zählt zu den Wiegen des gesamten mitteldeutschen Braunkohlebergbaus.

Heute nach der Rekultivierung der ehemaligen Tagebaue, informiert die örtliche Bergbürgerschaft auf diversen Schautafeln über die einzelnen Standorte der einst mächtigen, aber mittlerweile fast komplett verschwundenen Braunkohleindustrie.

Von Lucka und vorbei an der einstiegen Halde Phönix führt die Tour um den Haselbacher See und durch den Kammerfort bis hin zum Prößdorfer See.

Erfahrungsbericht unserer sportlichen und unermüdlichen Journalistin Eva

Gastronomie am Wegesrand
 

Tipp


Früher durchzogen Sie die Region wie ein Spinnennetz: Die 900-Milimeter-Gleise der Kohlebahnen, die Braunkohle sowie Aushub aus den Tagebauen transportierten. Diese historischen Konstrukte leben auf einer gut 15 Kilometer langen Strecke zwischen Meuselwitz und Regis-Breitignen weiter. Seit 1996 zuckeln die Züge wieder durch den Kammerforst; der Meuselwitzer Bahnhof wurde zum Kulturbahnhof.

Streckenverlauf:

Lucka – Hagesnest – Wildenhain – Haselbacher See – Nord Süd-Umfahrung Haselbacher See - Waltersdorf – Plichtendorf – Heukendorf – Meuselwitz – Falkenhain – Prößdorf – Lucka


Länge der Strecke:

etwa 32 km, Abkürzung über Schnauderhainichen


Wegequalität:

asphaltierte Straßen mit leichten Anstiegen, gut ausgebauter Radweg rund um den Haselbacher See, teils unbefestigte Feldwege