LINDENAU-MUSEUM

Lindenau-Museum Kunsthistorisches Museum von Weltrang!
Mit dem Lindenau-Museum hat die Stadt Altenburg eine Kunstsammlung von Weltrang zu bieten: Wer sich für italienische Kunstgeschichte interessiert, für den ist ein Besuch im prachtvollen, herrlich im Schlosspark gelegenen Museum Pflicht. Der Neorenaissancebau beherbergt unter anderem eine international anerkannte Sammlung von 180 kostbaren italienischen Tafelbildern des 13. bis 16. Jahrhunderts – darunter Werke von berühmten Meistern wie Sandro Botticelli.
Interim Lindenau-Museum Kunstgasse 1 seit Juli 2020 eröffnet

Das Lindenau-Museum Altenburg hat seine neuen Räumlichkeiten in der Kunstgasse 1, zwischen Markt und Kleinem Teich bezogen. Athene, die als antike Göttin der Kunst und Strategie, wird die Besucher fortan im Foyer des Gebäudekomplexes begrüßen. Ihr Blick richtet sich auf das Schaudepot, in dem die Gipsabgüsse des Lindenau-Museums ihren Platz gefunden haben. Dicht an dicht aufgestellt bieten die Kopien von Meisterwerken der Plastik aus Antike und Renaissance für die Kenner des Lindenau-Museums einen ungewohnten Anblick.

Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die neue Dauerausstellung. Auf etwa 200 Quadratmetern Fläche zeigt das Lindenau-Museum mit etwa 70 Ausstellungsstücken einen Querschnitt seiner außergewöhnlichen Sammlung. Sie ist ganz auf die Vermittlungsarbeit des Museums ausgerichtet, auf die in den Jahren des Interims das Hauptaugenmerk des Museums gerichtet ist. Anhand der ausgestellten Exponate kann die Kunstgeschichte von der Antike bis zur zeitgenössischen Kunst erzählt werden.

Mit dem Lindenau-Museum in der Kunstgasse 1 wird ein zuvor weitgehend ungenutztes Areal in der Mitte Altenburgs wiederbelebt. Nach der Schließung des „alten“ Lindenau-Museums an der Gabelentzstraße und den Corona-bedingten Einschränkungen im Kunst- und Kulturbetrieb kann nun wieder originale Kunst in der Stadt betrachtet werden. Die Kunstwerke stehen im Zentrum der Museumsarbeit und sind nun auch im Zentrum der Stadt angekommen

Öffnungszeiten
Dienstag - Sonntag
12 - 18 Uhr
Neue Kunstsammlungen, wertvolle Bibliothek
Museumsgründer Bernhard August von Lindenau war nicht nur Naturwissenschaftler und Staatsmann, sondern auch ein bedeutender Kunstsammler und Mäzen. Er trug über 2500 Jahre alte griechische und etruskische Keramiken, Gipsabgüsse nach berühmten Plastiken der Antike und Renaissance sowie eine wertvolle Kunstbibliothek zusammen. Die umfangreichen neuen Sammlungen umfassen Malerei, Grafik und Plastik vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, darunter Werke von Jan Brueghel d.J., Max Slevogt, Max Liebermann und Max Klinger. Einen Schwerpunkt bilden Expressionismus und Neue Sachlichkeit mit Conrad Felixmüller, Peter August Böckstiegel und Otto Dix.
Seit 1848 gehört zum Museum eine Kunstschule, wo regelmäßig Kurse und Workshops für Jugendliche und Erwachsene angeboten werden.
Gerhard-Altenbourg-Preis
Das Lindenau-Museum besitzt die größte Sammlung des Künstlers Gerhard Altenbourg. Mit der Vergabe des Gerhard-Altenbourg-Preises an bedeutende Gegenwartskünstler pflegt das Museum dieses Erbe.

Errichtet wurde das Museumsgebäude von Julius Robert Enger, einem Schüler des berühmten Architekten Gottfried Semper, der unter anderem für den Bau der heutigen Dresdner Semperoper verantwortlich war.
Kontakt
Lindenau-Museum Kunstgasse 1
Kunstgasse 1
04600 Altenburg
Tel.: 03447 / 89553
Fax: 03447 / 895544
E-Mail: info@lindenau-museum.de