Das Residenzschloß Altenburg – Auf den Spuren von Herzögen wandeln

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Das Residenzschloß Altenburg – Auf den Spuren von Herzögen wandeln

Residenzschloss_Altenburg ©Stadtverwaltung-Altenburg, Ronny Seifarth

Eindrucksvoll erhebt sich das Residenzschloss über der Stadt Altenburg. Es ist Heimat historischer Zeugnisse. Regelmäßig sind hier Konzerte, Ausstellungen, Vorträge und mehr zu erleben. Umgeben ist es von einem Schlosspark. Hier befinden sich auch Orangerie und Teehaus, wo saisonale Gastronomie untergebracht ist, aber auch Veranstaltungen stattfinden.

Das Schloss ist Originalschauplatz des Altenburger Prinzenraubes von 1455. Die Burg entstand auf einem Porphyrfelsen, damals noch außerhalb der Stadtgrenzen. Vorher befand sich auf dem Platz eine ehemalige slawische Wallanlage. Die Altenburg wurde erstmals 976 von Kaiser Otto III. erwähnt.

BEEINDRUCKENDE EINRICHTUNG

Rote Marmor-Säulen tragen die Galerie des Festsaals, der als Gesamtkunstwerk des Historismus gilt. Rundbogenfelder an den oberen Wandabschlüssen sowie das Deckengemälde thematisieren das einzige aus der Antike überlieferte Märchen, die Geschichte von Amor und Psyche. Markant erscheint auch der Bachsaal, dessen Decke Bilder Richard Böhlands mit Geschichtsszenen zieren. Stilelemente in fast klassizistischer Manier bestimmen den eleganten Goldsaal. Das Schloß beherbergt zudem das Schloß- und Spielkartenmuseum.

AUSSICHT BIS ÜBER ALTENBURG HINAUS GENIESSEN

Auf dem Schlossgelände erheben sich zwei Türme: der alle anderen Gebäude überragende Hausmannsturm und der „Flasche“ genannte Turm, der einen romanischen Wohnturm verkörpert. Die Junkerei beherbergt das Thüringische Staatsarchiv Altenburg.

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