Altenburger Friedhofsgeflüster – Die Friedhofsführungen starten wieder
17. Juni 2021
Erholungspark Pahna ©Maxity, Christian Borrmann
Mit dem Badebus von Altenburg an den Badesee Pahna und zurück fahren
29. Juni 2021

Ausstellungsreihe Grünes im Quadrat

Historische Gärten im Altenburger Land

Gärten ziehen Menschen in ihren Bann. Bereits in den ältesten Erzählungen der Menschheit wird von Paradiesen mit grünen Wiesen, bunten Blumen und schwer mit Früchten beladenen Bäumen berichtet. Schöne Gärten waren schon im Altertum die Zierde des Landes und sichtbares Zeichen der Repräsentation der Herrscher. Gärten waren auch Anbauflächen für Nutzpflanzen und lieferten so über Jahrhunderte hinweg den Menschen ihre Nahrungsmittel.

Im Jahr der Bundesgartenschau in Erfurt, der Landeshauptstadt Thüringens, stellen auch die Museen des Altenburger Landes die Gärten in den Mittelpunkt von vier Ausstellungen und drei Häusern. Unter dem gemeinsamen Titel “Grünes im Quadrat – Historische Gärten im Altenburger Land” nähert sich das Ausstellungsprojekt dem Thema unter kunst- und kulturhistorischen, naturkundlichen wie sozialen Gesichtspunkten an.

Die Ausstellungsreihe steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Thüringer Minister für Kultur-, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei.

Residenzschloss Altenburg

Ausstellung “Gartenlust und Parklandschaft – die Geschichte des Altenburger Schlossparks” (bis 03. Oktober 2021 )

Über 300 Jahre nutzen die in Altenburg residierenden Herzöge das im Osten des Schlosses gelegene Gelände als Garten. Dabei sicherten die umfangreichen Anlagen zunächst die Versorgung des Hofes mit Früchten wie Äpfel, Birnen und Pfirsichen sowie Kräutern und Gewürzpflanzen. Zugleich aber diente der Schlossgarten den Herzögen auch als Ort der Repräsentation sowie der Zerstreuung und Entspannung. So bot er beispielsweise die prächtige Kulisse für höfische Feste und war ein besonderer Ort intimer Zusammenkünfte.

Anhand von über 100 Objekten versucht die Ausstellung des Schloss- und Spielkartenmuseums den Besuchern die Geschichte und die Veränderungen in der Gestaltung dieser Anlage näherzubringen. Der Bogen spannt sich dabei vom Renaissancegarten bis hin zum englischen Landschaftsgarten, der im 19. Jahrhundert angelegt wurde. Zudem werden in der Ausstellung die zahlreichen Bauten des Parks vorgestellt. Hierzu zählen neben noch heute präsenten Bauten wie dem Lindenau-Musem und dem Naturkundemuseum Mauritianum auch längst zerstörte Gebäude wie das Herzogliche Ballhaus und das Schönhaus im Wäldchen.

Öffnungszeiten Residenzschloss:

Dienstag – Donnerstag 10.00 – 17.00 Uhr

Freitag – Sonntag / Feiertag 10.00 – 18.00 Uhr

Veranstaltungsort: Residenzschloss Altenburg, Schloss 2, 04600 Altenburg

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Lindenau-Museum Altenburg

Ausstellung “Gärten vor der Linse – Die Gartenstadt Altenburg” (bis 03. Oktober 2021 )

Mit der Ausstellung “Gärten vor der Linse – Die Gartenstadt Altenburg” stellt das Lindenau-Museum einen Dialog zwischen historischen und aktuellen Gartenansichten aus Altenburg her. Den mehr als 100 Jahre alten Abbildungen werden zeitgenössische Fotografien von Claus Bach, Margret Hoppe, Bertram Kober, Jörg Neumerkel, Carsten Schenker und Jens Paul Taubert gegenübergestellt. Im Fokus stehen markante Orte der hiesigen Gartenkultur: Neben Ansichten vom Schlossberg, dem Garten am Schloss Poschwitz, dem ehemaligen Thümmelgarten, dem Botanischen Garten und dem Areal am Großen Teich zeigen die Fotografien auch den artenreichen Garten des Künstlers Gehard Altenbourg. Ihren besondren Reiz bezieht die Präsentation aus dem Spannungsverhältnis zwischen histroischen und heutigen Aufnahmen. Dadurch lassen sich Geschichte und Entwicklung der Gartenkultur der Residenzstadt im Verlauf eines Jahrhunderts eiindrucksvoll nachzeichnen.
Die Ausstellung kann nur in den Russischen Gemächern des Residenzschlosses Altenburg besichtigt werden.

Öffnungszeiten der Ausstellung im Residenzschloss Altenburg:

Dienstag – Donnerstag 10.00 – 17.00 Uhr

Freitag – Sonntag / Feiertag 10.00 – 18.00 Uhr


Veranstaltungsort: Residenzschloss Altenburg, Schloss 2, 04600 Altenburg

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Museum Burg Posterstein

Ausstellung #Garteneinsichten: “Wie der Gärtner, so der Garten” – Gartenkultur als Spiegel der Gesellschaft (bis 14. November 2021)

Das Museum Burg Posterstein stellt verschiedene Gartentypen vom Mittelalter bis heute vor. Anhand von historischen Vermessungskarten, die um 1800 entstanden, kann der Besucher viel über die Geschichte und die längst vergangene Pracht der Gärten und Parks ehemaliger Rittergüter erfahren. Wer würde schon vermuten, dass dort Gärten mit Grotten, Wasserkünsten oder Gebäude- und Figurenensembles, die einen Hauch von Antike verbreiten, existierten?

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf alten, noch erhaltenen Bauerngärten. Sie prägen bis heute das Altenburger Land.

Instagrammer aus der Region zeigen mit Fotos ihren Blick auf die historischen Gärten. Manche dieser Gärten sind noch heute prachtvoll, andere kaum als solche erkennbar. Viele der Gärten sind auf der Website des Museums markiert und somit für jedermann zu finden.

Die Ausstellung möchte auch einen auch einen Blick in die Zukunft werfen und zum Nachdenken anregen: Was bedeutet uns das Gärtnern? Welche Art von Gärten wünschen wir uns?

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Museum Burg Posterstein, Burgberg 1, 04626 Posterstein

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Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg

Ausstellung “Der Grund des Gartens: Porphr” (bis 31. Dezember 2021)

An einigen Stellen im Stadtgebiet von Altenburg ist vulkanisches Ergussgestein zu finden: der Porphyr. Das ist ein Gestein, in dem sogenannte Einsprenglinge mit dem bloßen Auge sichtbar sind und scheinbar in einer feinkörnigen Grundmasse schwimmen.

In der Stadt kann der Porphyr vielerorts an den Felsen entdeckt werden, zum Beispiel am Schlossberg, in den Steinbrüchen der Frauengasse und der Neuen Sorge, im Steinbruch unmittelbar östlich vom Parkplatz am Kunstturm, im Garten des Marienbades und am Stadtwald. Der in Altenburg gebrochene und bearbeitete Porphyr hatte jahrhundertelang als Werk- und Baustein lokal und regional große Bedeutung. So lässt sich Altenburger Porphyr an vielen historischen Gebäuden, aber auch in den Mauern der Stadt sowie als Pflasterstein auf Wegen und Straßen entdecken.

Der Porphyr prägt bis heute das Stadtbild von Altenburg. Die Ausstellung stellt diesen “steinernen Gat” anhand der Orte seines natürlichen Vorkommens und einiger Beispiele für seine Verarbeitung in Altenburg vor.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 13.00 bis 17.00 Uhr

Samstag, Sonntag, Feiertage 10.00 – 17.00 Uhr

Montags geschlossen, auch an Feiertagen.

Veranstaltungsort:
Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg, Parkstraße 10, 04600 Altenburg

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