LINDENAU-MUSEUM

Kunsthistorisches Museum von Weltrang!
Mit dem Lindenau-Museum hat die Stadt Altenburg eine Kunstsammlung von Weltrang zu bieten: Wer sich für italienische Kunstgeschichte interessiert, für den ist ein Besuch im prachtvollen, herrlich im Schlosspark gelegenen Museum Pflicht. Der Neorenaissancebau beherbergt unter anderem eine international anerkannte Sammlung von 180 kostbaren italienischen Tafelbildern des 13. bis 16. Jahrhunderts – darunter Werke von berühmten Meistern wie Sandro Botticelli.
Neue Kunstsammlungen, wertvolle Bibliothek
Museumsgründer Bernhard August von Lindenau war nicht nur Naturwissenschaftler und Staatsmann, sondern auch ein bedeutender Kunstsammler und Mäzen. Er trug über 2500 Jahre alte griechische und etruskische Keramiken, Gipsabgüsse nach berühmten Plastiken der Antike und Renaissance sowie eine wertvolle Kunstbibliothek zusammen. Die umfangreichen neuen Sammlungen umfassen Malerei, Grafik und Plastik vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, darunter Werke von Jan Brueghel d.J., Max Slevogt, Max Liebermann und Max Klinger. Einen Schwerpunkt bilden Expressionismus und Neue Sachlichkeit mit Conrad Felixmüller, Peter August Böckstiegel und Otto Dix.
Seit 1848 gehört zum Museum eine Kunstschule, wo regelmäßig Kurse und Workshops für Jugendliche und Erwachsene angeboten werden.
Gerhard-Altenbourg-Preis
Das Lindenau-Museum besitzt die größte Sammlung des Künstlers Gerhard Altenbourg. Mit der Vergabe des Gerhard-Altenbourg-Preises an bedeutende Gegenwartskünstler pflegt das Museum dieses Erbe.

Errichtet wurde das Museumsgebäude von Julius Robert Enger, einem Schüler des berühmten Architekten Gottfried Semper, der unter anderem für den Bau der heutigen Dresdner Semperoper verantwortlich war.
Öffnungszeiten
Geöffnet ist das Lindenau-Museum dienstags bis freitags von 12 bis 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.

Lindenau-Museum Altenburg